Aufgewachsen im deutsch-französischen Grenzgebiet nahe Saarbrücken, von ihrem Umfeld meist missverstanden, durchlebte jeder der GrenzGebietChilla eine mehr oder weniger verkorxte Kindheit. Anfänglich geprägt durch häusliche Probleme sowie von Beschaffungskriminalität bis hin zu Gewalt und Drogendelikten, sahen sich die heutigen Mitglieder von GGC leider immer wieder mit Gesetz und Gesellschaft konfrontiert.

Von Schulen, Ämtern oder Elternhaus verwiesen, formte sich der Alltag der Meisten zu einem endlosen Exempel aus Hass, Drogensucht und Geldproblemen. Durch ähnliche Interessen und Lebensmissstände, fanden die sieben Members von GGC nach und nach zusammen. Die Liebe zur Musik und viele gemeinsame Erlebnisse formte die enge Freundschaft zu einer Familie. Die daraufhin regionale Veröffentlichung einiger Demo-CD´s im Jahr 2005 führte schließlich zu der Gründung des Indie-Labels „GGC-Records“.

Sie nutzen heute ihre Musik, um ihren Hass auszudrücken, und therapieren sich sozusagen selbst, indem sie ihre Meinungen, Probleme und Erlebnisse in ihren Texten wiedergeben. Andererseits versuchen sie die Gesellschaft und Jugendliche aus ähnlichen Gruppierungen auf die Probleme und Missstände ihrer Szene aufmerksam zu machen.